Überblick

Schon die Einfahrt durch den Oslo-Fjord ist ein besonderes Erlebnis. Der Meeresarm ist fast 120 Kilometer lang, die Passage mit dem Schiff dauert mehrere Stunden. Ihr solltet Euch das zwei bis drei Stunden vor der Ankunft nicht entgehen lassen.

Das Zentrum könnt Ihr bequem von unserem Liegeplatz an der Akershus-Festung erreichen. Ruter heißt die Gesellschaft der öffentlichen Verkehrsmittel; es gibt’s eine App zum Downloaden.

Währung norwegische Kronen

Die Währung sind norwegische Kronen (1 € sind ungefähr 9,5 norwegischen Kronen). Mit dem Oslo-Pass könnt ihr mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, ihr habt außerdem damit freien Eintritt in über 30 Museen und Attraktionen. Der Pass gilt 24 Stunden und kostet ca. 42 Euro.

Oslo-Map

 

Highlights

Grundsätzlich könnt ihr die organisierten Ausflüge immer an Bord buchen. Wer den Hafen auf eigene Faust erkunden will, für den sind hier ein paar Tipps.

Lasst euch nicht von der funktionalen Hässlichkeit von Oslos klobigen Rathaus abschrecken, das den Blick zunächst dominiert. In dem brauen Backstein-Klotz wird jährlich der Friedensnobelpreis verliehen.

Die Flaniermeile in Oslo

Die Karl Johans Gate ist Oslos Hauptstraße und wichtigste Shopping- und Flaniermeile. Sie führt vom Hauptbahnhof auf einer Länge von ca. zwei Kilometern direkt zum königlichen Schloss. An der Straße liegen auch das berühmte Grand-Hotel und das Hard Rock Café.

Gegenüber vom Kreuzfahrt-Anleger ist Oslos edle Hafencity Aker Brygge mit vielen sehr guten (und teuren) Restaurants. Sehr beliebt ist das Louis Restaurant & Bar. Bei schönem Wetter könnte ihr in eine der vielen Bars direkt am Wasser einkehren. Aber: Oslo gehört zu den teuersten Städten der Welt, für ein Bier müsst ihr fast zehn Euro hinlegen.

Auf den Spuren der Polarforscher

Kulturell bietet Oslo eine ganze Menge – besonders für maritim Interessierte: Mit der Bygdøy-Fähre (Nr. 91 ab Rathausanleger) kommt ihr zum Fram Museum. Im Inneren steht die Fram, das berühmte Entdeckerschiff mit dem Roald Amundsen als erster den Südpol erreichte.

Lohnenswert ist der Ausflug zum Holmenkollen mit der berühmten Ski-Schanze. Per Lift könnt Ihr ganz nach oben fahren und habt einen spektakulären Blick auf den Oslofjord und die Queen Mary 2 (bei schönem Wetter). Ihr kommt auf das „Dach von Oslo“ mit der U-Bahn 1, Station Voksenkollen.

Es gibt sogar ein alpines Skigebiet, nur zwanzig Minuten vom Zentrum: Der Oslo Vinterpark Tryvann hat 18 Pisten bei einem Höhenunterschied von 381 Metern. Es gibt 11 Lifte, davon zwei Vierer-Sessellifte und einen Sechser-Sessellift.

Der Stars at Sea-Tipp:

Mit den öffentlichen Fähren zu den kleinen Fjord-Inseln wie Hovedøya. Es ist eine fast ländliche Idylle und es gibt sogar kleine Strände. Die Inseln erreicht ihr schon in wenigen Minuten, der Fähranleger ist ganz in der Nähe vom Kreuzfahrt-Terminal (nicht Richtung Innenstadt gehen). Mehr Infos: Ruter