David Garrett

Kaum ein klassischer Solist hat mit seiner Musik auch die Popwelt so erobert wie David Garrett. Mit seinem „Crossover“ aus Klassik und Pop füllt der Stargeiger auch international die größten Hallen. Garrett kann AC/DC und Mozart – und spielt auch beides.

Geboren wurde er am 4. September 1980 in Aachen als Sohn des deutschen Juristen und Geigenauktionators Georg Paul Bongartz und der US-amerikanischen Primaballerina Dove-Marie Garrett.

Bereits mit vier Jahren an der Geige

Früh übt sich – das trifft auf David Garrett besonders zu: Bereits mit vier Jahren nahm er zum ersten Mal sein Instrument in die Hand. Nur ein Jahr später gewann er bereits den Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf der Geige. Mit zwölf bekam er den ersten Plattenvertrag, als er 13 war sicherte sich ihn die Deutsche Grammophon exklusiv. 1999 wechselte er nach New York auf die Juilliard School studierte dort bei Itzhak Perlman, einem der berühmtesten Geiger des 20. Jahrhunderts.

Durchbruch mit Night of the Proms

Einem großen Publikum wurde David Garrett erstmals 2002 bekannt. Bei der Klassik-Pop Tournee „Night of the Proms“ durch die größten Hallen Deutschlands, Belgien und Hollands trat Garrett als klassischer Solist auf – und wurde stürmisch gefeiert. Damals war er gerade 22 Jahre alt. Vermutlich wurde er durch das Crossover-Concept der „Proms“ für seine spätere Karriere beeinflusst.

Crossover-Concept – der neue Weg

Im Jahr 2006 kam für David Garrett dann der radikale Schritt zum Crossover, eine Art Revolution für ihn: „Ich habe mir überlegt, wofür ich grundsätzlich stehe. Klassische Musik hat, auch wenn sich der Name natürlich ein Stück weit auf die Vergangenheit fokussiert, für mich immer gleichzeitig eine große Präsenz in der Gegenwart. Eine Revolution bedeutet Umbruch und klassische Musik konnte ihre Stellung nur deshalb so lange erfolgreich verteidigen, weil sie immer diese Umwälzung erlebt hat, egal, ob das durch die Komponisten geschah oder durch die Interpreten, die sich wahnsinnig ins Zeug gelegt haben. Insofern dachte ich, ist das auch für mich ganz passend.“

David Garrett wird zum Superstar

Das Crossover-Prinzip funktionierte bestens und David Garrett füllt seitdem die größten Hallen und Arenen. Allein achtmal bekam er den deutschen Musikpreis „Echo“ für Klassik und Pop, dazu den Bambi und die Goldene Kamera. Seine Tourneen gestaltet er sowohl mit großem Orchester oder alternativ mit seiner eigenen Band. Aber David Garrett spielte als Gastsolist auch mit den größten und berühmtesten Orchestern der Welt, wie den Wiener Symphonikern und dem London Philharmonic Orchestra.

Premiere auf der Queen Mary 2

Mit der Stars at Sea-Tour 2017 auf der Queen Mary 2 geht David Garrett erstmals auf eine Kreuzfahrt-Tournee. Auch für den Stargeiger etwas ganz Besonderes: „Ich glaube, dass man immer wieder etwas Neues ausprobieren möchte und das hier ist etwas ganz anderes, eine ganz neue Erfahrung. Und man ist mit seinen Fans fünf, sechs Tage sehr verbunden, sehr nah. Ich habe sie um mich, nicht nur auf der Bühne, sondern auch auf dem Schiff. Ich wollte immer mal etwas in der Richtung machen und jetzt hat sich das angeboten. Ich glaube, das wird mir sehr viel Spaß machen.“

Mehr Infos: www.david-garrett.com